Eigenen Pool im Garten: So funktioniert es!

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Der Gang zum Freibad zeigt sich jedesmal als sehr nervtötend. Kaum angekommen muss man feststellen, dass kein schattiger Platz mehr frei ist und aufgrund der Schulferien ist das Freibad auch wieder mehr als voll. Einen entspannten Tag im Freibad ist nur selten möglich. Es geht mittlerweile auch einfacher!

Man stelle sich vor, direkt an der Terrasse einen eigenen Pool zu haben. Mit einem kühlen Getränk wird sich an den Beckenrand gesetzt und die Ruhe genossen. Nebenbei könnte der Grill geheizt werden und somit wird der Swimmingpool schnell zum Lieblingsplatz der Familie, oder?

Es gibt mittlerweile viele Möglichkeiten, um einen Pool in den Garten zu setzen. Es besteht die Möglichkeit ein Pool aus Holz oder eine Poolwanne einzusetzen. Es gibt nämlich die Option eines Aufstellpools und die, worüber der Pool sozusagen eingesenkt wird.

Worauf muss geachtet werden?

Wir leben im Land der Bürokratie und daher könnte es sein, dass für den Pool eine Baugenehmigung benötigt wird. Das örtliche Bauamt muss erst prüfen, ob auf dem Grundstück überhaupt ein Pool befestigt werden darf. Hierzu sollte eine maßstabsgetreue Skizze des Gartens und des — zukünftigen — Pools eingesendet werden.

Das gilt aber nur bei Pools, die tatsächlich über eine Wanne eingesenkt werden sollen. Ein Aufstellpool benötigt in der Regel keine Genehmigung. Es sollten aber in jedem Fall die Nachbarn informiert werden, damit es später zu keinen Streitigkeiten kommen kann.

Sollte alles bewerkstelligt sein, dann sollte auf einen sonnigen Ort geachtet werden. Ein Pool im Schatten macht nur wenig Spaß, denn so kann sich das Wasser nicht aufwärmen. Zudem ist zu achten, dass der Pool so nah am Haus aufgestellt bzw. Gebaut wird, wie nur möglich. So hat man die Kinder immer im Blick.

Idealerweise steht der Pool auch nicht in der Nähe von Sträuchern oder Bäumen, denn Äste und Blätter müssen per Hand aus dem Pool entfernt werden.

Die richtige Reinigung eines Pools

Die Reinigung eines Pools ist sehr gefürchtet, aber eigentlich eher zu unrecht. Die Pflege des Swimmingpools ist nämlich sehr einfach. Durch einen Kescher werden die gröbsten Gegenstände wie Ästchen und Blätter entfernt und wenn vor dem Pool eine Fußdusche platziert wird, dann werden weitere grobe Schmutzpartikel vermieden.

Zusätzlich ist eine Filteranlage von Vorteil, die nur selten eine Wartung benötigt und eine hohe Leistung in der Reinigung erbringt. Hierzu eignet sich eine Sandfilteranlage, diese ist aber nicht günstig — dennoch lohnt es sich langfristig definitiv!

Am Boden des Pools legen sich weitere Partikel ab, die nur schwer entfernt werden können. Hierzu empfiehlt sich ein Poolroboter, der vollautomatisch seine Runden dreht und dabei den ganzen Schmutz entfernt. So wird der Pool immer gut aussehen, hier haben wir einen ausführlichen Experten-Test.

Der Pool sollte abgedeckt werden

Oftmals wird der Pool nur abgedeckt, wenn sich schlechtes Wetter ankündigt oder in den Urlaub verreist wird. Hierzu wird stets eine Schutzplane angewendet, da sie den gesamten Schmutz auffängt. Allerdings sollte genau aus diesem Grund jeden Abend die Schutzplane hergerichtet werden.

Dies hat einen einfachen und traurigen Grund. Vögel setzen sich gerne an den Pool ab, aber sie kommen nur schwer wieder auf diesen raus, wenn der Pool nicht mit dem Boden auf einer Ebene ist. Die Folge ist, dass der Vogel nicht mehr aus dem Pool herauskommt und jämmerlich im Pool ertrinkt. Das kann wie bereits erwähnt ebenso durch eine Plane verhindert werden. So tut man sich selbst einen gefallen und auch der Natur.

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